Hygienekonzept der Gemeinde

Für alle Gottesdienste gilt:

Bitte Mund-Nasen-Schutz mitbringen

Hier das vollständige Sicherheitskonzept:

Infektionsschutz-Konzept

für Gottesdienste in der evang.-luth. Kirchengemeinde Lichtenau

(Stand: 15.09.2021)

In Artikel 4 des Grundgesetzes heißt es:

„(1) Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich. (2) Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet.“

Der Gottesdienst als wesentlicher Teil der Religionsausübung darf also in keiner Weise eingeschränkt werden. Freiwillig und weil wir aus Liebe einen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie leisten wollen, erlegen wir uns für das Feiern von Gottesdiensten folgende Beschränkungen auf:

 

1. Bei der Feier von Gottesdiensten und Andachten wahren wir zwischen den Teilnehmenden in alle Richtungen mindestens 1,5 Meter Abstand. Daraus bestimmt sich die Höchstzahl der Teilnehmenden am Gottesdienst.
Die Plätze sind gekennzeichnet. Beim Gehen in der Kirche muss eine medizinische Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Am Platz und auch beim Singen darf die Maske abgenommen werden. Die Empore wird mit getrenntem Auf und Abgang genutzt.  Hausgemeinschaften dürfen direkt nebeneinander sitzen.  Das Abstandsgebot gilt selbstverständlich auch beim Betreten und Verlassen der Kirche.


2. Für jeden Gottesdienst gibt es eine Person, die mit dem Kirchner in das Sicherheitskonzept eingewiesen ist und dieses freundlich und bestimmt umsetzt.  Dieses Team achtet auf geordnetes Betreten und Verlassen des Gottesdienstraumes, auf offene Türen vor Beginn und nach Ende des Gottesdienstes, auf die Einhaltung der Abstände zwischen den Teilnehmenden zu jeder Zeit vor, im und nach dem Gottesdienst, auf notwendige Desinfektion von Türklinken, auf die Einhaltung der Obergrenze durch freundliche Hinweise wenn die Obergrenze erreicht ist.

3. Gerade in der warmen Jahreszeit kann die Möglichkeit genutzt werden, Gottesdienst im Freien zu feiern. Auch hier wird auf die Einhaltung von Abstandsregeln für Teilnehmende uneingeschränkt geachtet.

Die jeweils aktuell gültige gesetzliche Obergrenze für die Teilnehmerzahl wird eingehalten.

In Freiluftgottesdiensten ist ein Abstand von 1,5 Metern zwischen den Teilnehmern empfohlen. Das Tragen von Masken entfällt, so lange es von staatlicher Gewalt, aufgrund eines veränderten Infektionsgeschehens nicht anders verordnet ist. Singen ist erlaubt.

 

4. Gesang und Kirchenmusik:

Gesangbücher, die im Kirchenraum ausgelegt sind dürfen erst nach 72 Stunden wieder gebraucht werden.

 

5. Vokal- und Instrumentalchöre: Das Musizieren von Instrumentalisten, Chören und Posaunenchöre ist mit dem dafür gebotenen Abstand zueinander und zur Gemeinde möglich.

Kirchenmusikalische Proben sind unter Einhaltung der oben genannten Anstandsregeln möglich.

 

6. Beim liturgischen Sprechen und Predigen wird ein Abstand des Liturgen zur Gemeinde von 2 Metern eingehalten.

 

7. Einlagen werden nur am Ausgang ausschließlich für die eigene Gemeinde eingesammelt (kein Klingelbeutel).

 

8. Die Gottesdienstdauer beträgt in der Regel eine Stunde.

 

9. Abendmahl nur mit Einzelkelchen und ohne Berührung:

- Auch hier gelten selbstverständlich die Abstandsregeln. Austeilende sprechen die Spendeformel für alle zu Beginn, aber nicht beim Austeilen der Hostien.

- Alle am Abendmahl Beteiligten (Mesner oder Zureichende) tragen Mund-Nase-Bedeckung und Einmalhandschuhe, oder haben sich zumindest sichtbar für die Gottesdienstgemeinde vor der Austeilung die Hände desinfiziert. Auch bei der Vorbereitung der Hostien in der Sakristei werden Einmalhandschuhe getragen.

- Es dürfen immer nur vier Personen zum Altar. Die Mitglieder des Teams weisen die Teilnehmenden an, wann sie aufstehen dürfen

- Die Hostien werden ohne Berührung der empfangenden Person in die Hand gelegt. Mundkommunion ist ausgeschlossen.

- Es werden Einzelkelche verwendet, die dann auf einem Tisch abgestellte werden, wenn sie ausgetrunken sind.